365 Meter hoch: Höchstes Windrad der Welt steht jetzt komplett in Brandenburg
In Schipkau hat ein Höhenwindrad seine volle Höhe von 365 Metern erreicht, nur drei Meter niedriger als der Berliner Fernsehturm, der Testbetrieb soll im November starten.
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Netz, Speicher, Strompreise und Erneuerbare. Wir lesen die Primärdaten, damit du verstehst, was den Umbau des Stromsystems wirklich antreibt.
In Schipkau hat ein Höhenwindrad seine volle Höhe von 365 Metern erreicht, nur drei Meter niedriger als der Berliner Fernsehturm, der Testbetrieb soll im November starten.
Rund 400 Beschäftigte in Wildpoldsried erfuhren am Donnerstag, dass der einstige Marktführer für Heimspeicher Insolvenz anmeldet. Das US-Geschäft soll in einer neuen Gesellschaft weiterlaufen.
In den ersten neun Monaten 2026 gingen 8,2 Gigawattstunden neue Speicherkapazität ans Netz, fast die Hälfte davon Großspeicher, deren Zubau sich mehr als vervierfacht hat.
Eine enervis-Studie im Auftrag des LEE NRW beziffert die EEG-Kosten neuer Wind- und Solaranlagen auf rund 400 Millionen Euro jährlich, weniger als ein Sechstel dessen, was der dreimonatige Tankrabatt 2026 den Staat kostet.
Beim letzten Photovoltaik-Fördercall der OEMAG blockierten Website-Ausfälle und fehlerhafte Captchas tausende Anträge, Anbieter Hansesun kündigt rechtliche Schritte an.
Bestehende Tiefengeothermie-Anlagen am Oberrhein könnten laut Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg jährlich genug Lithium für rund 150.000 Elektroautobatterien liefern, deutschlandweit könnte Geothermie bis zu 25 Prozent des Lithiumbedarfs decken.
Während der Autoverband ACEA vor einer Zell-Lücke warnt, kommt die Denkfabrik Transport & Environment zum Gegenteil: Schon 2027 reicht die EU-Produktion für geförderte Firmenwagen, bis 2030 auch für Privatwagen.
Die Stiftung Umweltenergierecht hat geprüft, ob Deutschland das Planfeststellungsverfahren für die Ertüchtigung von 110-kV-Verteilnetzen abschaffen kann, und stößt dabei auf Grenzen durch EU-Umweltrecht.
Investoren kaufen gezielt Windparks am Ende ihrer Laufzeit, nicht wegen der alten Anlagen, sondern wegen der Fläche: Repowering kann den Ertrag verdrei- bis vervierfachen, doch das gesetzliche Zeitfenster dafür schließt sich schon 2030, für manche Vorhaben faktisch schon Ende 2026.
Seit dem 23. Dezember 2025 rechnet der Netzbetreiber Abregelungen direkt mit Anlagenbetreibern ab, bei jeder vierten Anlage kommt es laut node.energy zu einer Doppelabregelung, die zur teuren Rechnung wird.
Dr. Tim Meyer sieht im Elektroauto einen 'schlafenden Riesen' für das Stromsystem, doch Regulierung und Netzbetreiber bremsen die Nutzung aus.
CrossBoundary Energy hat an der Kamoa-Kupfermine in der Demokratischen Republik Kongo eine Solar-plus-Speicher-Anlage in Betrieb genommen, die 30 Megawatt Dauerleistung liefert und laut Entwickler Afrikas erste echte 'Solar-Grundlast' darstellt.
Eine 50-Prozent-Kappung der Solareinspeisung am Hausanschluss würde ab 2027 auch Heimspeicher und bidirektional ladende E-Autos drosseln, warnen Solar-, Speicher- und Autoindustrie.
Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie, sieht in den geplanten EEG-Regelungen eine ernsthafte Gefahr für die Branche und ihre 170.000 Beschäftigten.
145 Handelsvorgänge in 53 Stunden: Enercity und VW Nutzfahrzeuge haben ihre Firmenflotte erstmals als virtuellen Speicher am Energiemarkt vermarktet und dabei echte Erlöse erzielt.
BMW und E.ON locken iX3-Fahrer mit bis zu 720 Euro Jahresverdienst durch V2G, doch Praxisberichte sind rar und strukturelle Hürden bremsen den breiten Durchbruch.
Leag Clean Power und Fluence Energy haben den Bau der GridBattery Heinersbrück gestartet: 100 MW Leistung, 400 MWh Kapazität, Inbetriebnahme 2027.
Wer eine Gasheizung mit einer Wärmepumpe kombiniert, zahlt zwei Systeme, bekommt aber weniger Förderung als beim kompletten Umstieg.
An sonnigen Tagen entstehen Stromüberschüsse, Netze geraten unter Druck, und erneuerbare Energie wird abgeregelt. Die zweite Phase der Energiewende dreht sich um Speicher, nicht mehr um Panels.
Eine neue Auswertung von Fraunhofer ISE und Öko-Institut zeigt auf Basis von 380 kommunalen Wärmeplänen: Wärmepumpen übernehmen 42 Prozent, Wärmenetze 37 Prozent der Wärmeversorgung bis 2045.
Wer seine Solaranlage noch 2026 ans Netz bringt, sichert sich 7,7 ct/kWh für 20 Jahre. Wer wartet, bekommt ab 2027 nur noch 5,2 ct/kWh für drei Jahre, bevor der Strom in die unsichere Direktvermarktung wandert.
Das US-Startup Qnetic hat in zwölf Monaten 7,1 Millionen Dollar eingesammelt und baut seinen Pulsar-Schwungradspeicher als günstigere, feuersichere Alternative zur Lithium-Ionen-Batterie.
Weniger als fünf Wochen nach der Ankündigung hat RWE den Anteilserwerb am Übertragungsnetzbetreiber Amprion abgeschlossen und hält nun 55 Prozent.
Der neue Installationsfrachter Wind Ace aus dem COSCO-Werk in Qidong zeigt, wie die globale Offshore-Windindustrie mit größeren Schiffen und Turbinen die Stromkosten auf 40 bis 50 Dollar pro MWh drückt.
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Bevor er als „Elektrotrucker" auf YouTube bekannt wurde, war Tobias Wagner Werkstudent in einer 2-Prozent-Nische, Gründer eines Ladeinfrastruktur-Startups und Pitcher vor laufender Kamera bei „Höhle der Löwen".