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200 Meter Stromschiene reichen: Hafentraktor fährt ohne Ladepause

Im schwedischen Ljungby lädt ein elektrischer Terminaltraktor von Kalmar während der Fahrt über eine in die Straße eingelassene Kontaktschiene, nur 200 Meter Strecke genügen für Dauerbetrieb.

200Meter
Stromschiene für Dauerbetrieb

Ein Kalmar Ottawa T2 EV Terminaltraktor fährt im schwedischen Ljungby seit Kurzem ohne je an eine Steckdose zu müssen. Die Energie kommt aus einer in den Asphalt eingelassenen Leitschiene des Unternehmens Elonroad, die den Strom per Schleifkontakt direkt ans Fahrzeug überträgt, ähnlich wie bei einer Carrerabahn, nur im Großformat. Kombiniert mit rekuperativem Bremsen reicht das für echten Dauerbetrieb.

Das Besondere: Nur 200 Meter elektrifizierte Fahrbahn genügen, um die Fahrzeuge sowohl in Bewegung als auch im Stand zu laden. Terminalschlepper sind in fast jedem Hafen und Container-Terminal weltweit im Einsatz, fahren langsam, tragen schwere Lasten und wiederholen dieselben Routen immer wieder. Genau deshalb gelten sie als ideale Kandidaten für Elektrifizierung, scheiterten bisher aber oft am Argument der Ladeunterbrechungen im 24-Stunden-Betrieb.

Das Projekt wird von der schwedischen Energiebehörde gefördert. Per-Erik Johansson, Technology Manager Electrification bei Kalmar, beschreibt das Ziel als "eine sorgenfreie Ladelösung, die effektiv unbegrenzte Energie für den Dauerbetrieb liefert". Nach der laufenden Verifikationsphase soll die Technologie in einem echten Hafenumfeld mit Pilotkunden getestet werden.

Quellen

  • 01
    Electrekelectrek.co/2026/06/13/super-sized-slot-cars-these-…

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