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Fraunhofer ISE löst Kupfer-Problem beim Batterieschweißen

Bisher galt es als unmöglich, Kupfer-Verbinder per Buckelschweißen auf Batteriezellen aufzubringen. Ein deutsches Forschungsteam hat das geändert, ohne dass Hersteller ihre Anlagen ersetzen müssen.

Forschung & Daten

Wer leistungsfähigere Batterien bauen will, braucht Kupfer statt Stahl als Verbindungsmaterial zwischen den Zellen. Kupfer leitet Strom besser, macht Module leichter und erlaubt effizientere Designs. Das Problem: Das in der Industrie weit verbreitete Widerstandsbuckelschweißen funktionierte bislang nicht mit Kupfer. Wer umrüsten wollte, musste seine gesamte Schweißanlage gegen Laserschweißtechnik austauschen.

Ein Konsortium aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem deutschen Batteriehersteller Smart Battery Solutions GmbH (SBS) hat diesen Engpass nun geknackt. Den Forschenden gelang es, einen Prozess zu entwickeln, der Kupfer-Verbinder auf bestehenden Buckelschweißanlagen verarbeitet, ganz ohne Vorverzinnung oder andere Vorbehandlung des Kupfers. Die Maschinen bleiben, nur der Prozess wird angepasst.

Smart Battery Solutions will das Verfahren als erstes Unternehmen in die Serienfertigung überführen. Die neuen Kupfer-verschalteten Batterien sollen Teil der UniPower-Produktfamilie werden. Monika Mertig von SBS betont, dass gerade für mittelständische deutsche Batteriehersteller der Unterschied zwischen Prozessanpassung und Komplettinvestition in neue Anlagen erheblich ist. Das Forschungsprojekt trägt den Namen „BatCO2tiv" und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Quellen

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    Fraunhofer ISEwww.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformatione…

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