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Erstmals Mensch an Bord: Elektroflugzeug mit Festkörperbatterien absolviert Testflug

Das Startup Helios Horizon flog ein Experimentalflugzeug mit Festkörperbatterien und menschlichem Piloten, die Energiedichte der Zellen liegt bei 410 Wh/kg.

410Wh/kg
Energiedichte der Festkörperzellen

Helios Horizon hat einen bemannten Testflug mit einem Elektroflugzeug abgeschlossen, das auf Festkörperbatterien setzt. Gründer und Cheftestpilot Miguel Iturmendi saß selbst im Cockpit des 25 Fuß langen Flugzeugs mit 61 Fuß Spannweite und einem maximalen Startgewicht von rund 590 Kilogramm.

Die Flüge fanden unterhalb von 500 Fuß Höhe statt und dienten vor allem dazu, Schwerpunktveränderungen und das Handling mit den neuen Batterien zu prüfen. Die Reisegeschwindigkeit lag bei etwa 97 km/h. Für den Herbst plant Helios Horizon die Fortsetzung von Höhenflügen in der Stratosphäre.

Die Batterien hat Helios Horizon aus kommerziell erhältlichen Festkörperzellen verschiedener Anbieter zusammengebaut. Jedes der bis zu vier Akkupacks wiegt rund 36 Kilogramm und speichert 14,8 kWh. Die Energiedichte der Zellen beträgt 410 Wh/kg, gegenüber 260 Wh/kg bei den zuvor genutzten Lithium-Polymer-Zellen. Das entspricht einem Plus von 60 bis 80 Prozent. Die Gesamtkosten für die Batteriepacks lagen bei 30.000 US-Dollar, also etwa drei- bis viermal so viel wie ein vergleichbares LiPo-Paket. Iturmendi erwartet, dass die Preise mit wachsender Verfügbarkeit deutlich sinken werden.

Helios Horizon sagt außerdem: Die Zellen lassen sich in unter 15 Minuten von fast leer auf 80 Prozent laden, und sie sind deutlich stabiler bei Hitze oder mechanischer Beschädigung, was das Brandrisiko erheblich senkt. Wann Festkörperbatterien kommerziell zertifiziert werden, hängt laut Iturmendi von Herstellern und Behörden ab; er hofft auf einen Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren.

Quellen

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    CleanTechnicacleantechnica.com/2026/06/10/electric-airplane-powered-by…

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